40 Jahre Erfahrung als zuverlässiger Partner
in der Pflege und Betreuung geben Ihnen Sicherheit.

Telefon 05222 99950 | info@diakonie-bs.de

Nachbarschaftszentrum "Schötmarsches Tor" feierte Sommerfest

Die Familie wird größer. Aus dem Quartier mit 180 Wohnungen kamen mehr als 70 Gäste zum Sommerfest.

 

Sie stoßen auf das Sommerfest im Nachbarschaftszentrum an (von links): Entertainer Harald Kießlich, Geschäftsführerin  Andrea Jansen und Hausleitung Gisela Burkhardt
Ein vertrautes Miteinander: Die Bewohnerin Adelheid Jansky und Mitarbeiter Sascha Düspohl am Buffet

Die Diakonie will Menschen miteinander verbinden. In Schötmar hat sie dafür mit der Wohnbau Lemgo das Nachbarschaftszentrum „Schötmarsches Tor" aufgebaut. Das Quartier mit 180 Wohnungen steht nach zwei Jahren in voller Blüte. Beim Sommerfest kamen mehr als 70 Gäste aus dem ganzen Stadtteil.

Manuela Schaaf lebt in einem der acht Wohneinheiten des Nachbarschaftszentrums. Hier umsorgen 14 Mitarbeiter der Diakonie täglich die Bewohner des Hauses und die Nachbarn aus dem Quartier. Jeder ist willkommen. „Hier bin ich gut aufgehoben. Jeden Tag sind liebe Menschen um mich herum. Beim Sommerfest kommen alle zusammen", sagte die 58-Jährige.

Es gab ein Buffet, kalte Getränke und Musik. Der Entertainer Harald Kießlich spielte für die Gäste französische Musette-Musik und Gute-Laune-Schlager wie „Pack die Badehose ein" oder „Wenn alle Brünnlein fließen". Bei dem Sommerfest erzählte Manuela Schaaf von ihren Urlaubsplänen: Im September diesen Jahres geht es eine Woche nach Norderney.

Die Bewohnerin des Nachbarschaftszentrums träumt seit langem davon, wieder die Brandung des Meeres zu hören, Sand unter den Füßen zu spüren und die Möwen im Wind fliegen zu sehen. Möglich macht das Marianne Hermann. Die ehemalige Mitarbeiterin der Diakonie kennt Manuela Schaaf seit Jahren. Zwischen den beiden ist eine Freundschaft gewachsen, die sie nun auf die Nordseeinsel führt. Alleine könnte Manuela Schaaf diese Reise nicht antreten, da sie beim Gehen auf Hilfe angewiesen ist.

 

Manuela Schaaf (rechts) freut sich über die Hilfe der Diakonie. Im September geht ihr Traum in Erfüllung das Meer zu sehen. Die Leiterin des Nachbarschaftszentrums, Gisela Burkhardt, feiert mit ihr auf dem Sommerfest.

Sascha Düspohl ist der Diakonie ebenfalls treu. Der 33-Jährige wollte eigentlich Automobilkaufmann werden. Doch 2005 entdeckte er bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr für sich den Beruf des Altenpflegers. „Schauen sie sich hier auf dem Sommerfest um. Sie sehen lauter fröhliche Menschen. Das macht mich glücklich", sagte der Mitarbeiter der Diakonie.

Für das Sommerfest hatte das „Schötmarsche Tor" zahlreiche Anfragen. „Leider konnten wir nicht alle berücksichtigen", sagte die Leiterin des Hauses, Gisela Burkhardt. Bei Regen hätte der Platz im Haus für alle ausreichen sollen. Doch mit dem Wetter hatte das Nachbarschaftszentrum Glück. Die Gäste feierten draußen auf der Terrasse im Sonnenschein. Die Geschäftsleiterin freut sich über den regen Zuspruch: „Das ‚Schötmarsche Tor' läuft dank des Engagements der Mitarbeiter wie von selbst", sagte Andrea Jansen.

Inzwischen hätte das Miteinander eine Dynamik entwickelt, welche die Diakonie nur noch zu unterstützen brauche. Die Menschen würden eigene Ideen einbringen und Freundschaften schließen: „Wir verstehen uns als Teil eines großen Ganzen. Wesentlich sind die Menschen, die hier her kommen und glücklich sind", sagte Andrea Jansen.

zurück